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1947 |
Geboren als Sohn von Max Schmidheiny (1908-1991) und Adda Schmidheiny-Scherrer (gest. 1997). Aufgewachsen in Heerbrugg, Schweiz, mit den Geschwistern Marietta, Thomas und Alexander |
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1969 |
Praktikum mit Ausbildung zum Schichtführer bei Eternit in Brasilien |
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1972 |
Dr. iur., Universität Zürich, Schweiz |
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1974 |
Eintritt in das Familienunternehmen Eternit AG in Niederurnen, Schweiz, als Verkaufsleiter |
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1975 |
Delegierter des Verwaltungsrates der Eternit AG, Niederurnen |
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1976 |
Übernahme der Gesamtleitung der Schweizerischen Eternit-Gruppe SEG von seinem Vater
Lancierung des Innovationsprogramms NT („Neue Technologie“) zur Entwicklung asbestfreier Produkte |
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1978 |
Wahl in den Verwaltungsrat der Schweizerischen Bankgesellschaft (später UBS); Rücktritt 1996 |
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1979 |
Erste Diversifikation aus der Bauindustrie mit dem Erwerb des Kiosk-Geschäfts der Schweizer Distral-Gruppe |
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1981 |
Wahl in den Verwaltungsrat der BBC (später ABB); Wahl in den Verwaltungsratsausschuss 1995; Rücktritt 1997 |
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1982 |
Investition in die Forstindustrie in Chile |
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1984 |
Erbteilung: Thomas Schmidheiny erhält die Holderbank-Gruppe (heute Holcim), Stephan Schmidheiny die Schweizerische Eternit-Gruppe SEG
Gründung der gemeinnützigen Fundes Stiftung in Panama, die kleine und mittlere Unternehmen in Lateinamerika unterstützt |
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1985 |
Übernahme der SMH (später Swatch-Gruppe) zur Rettung der Schweizer Uhrenindustrie, Joint Venture mit Nicolas Hayek; Mitglied des Verwaltungsrats 1986 - 1994 |
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1986 |
Wahl in den Verwaltungsrat der Landis & Gyr; 1987 Übernahme der Aktienmehrheit der L&G-Holding; 1995 Verkauf der L&G-Aktien an Elektrowatt; Rücktritt aus Verwaltungsrat 1996
Wahl zum Chairman des International Management Institute IMI, Genf; 1989 Fusion von IMI mit IMEDE zum International Institute for Management Development IMD in Lausanne, Schweiz; 1990 Errichtung des „Stephan Schmidheiny Chair of Entrepreneurship and Finance“; Rücktritt aus Stiftungsrat des IMD 1992 |
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1987 |
Bekanntgabe des Zusammenschlusses der schweizerischen BBC mit der schwedischen Asea zu ABB. Stephan Schmidheiny gilt als eine der treibenden Kräfte hinter der wegweisenden Fusion |
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1988 |
Wahl in den Verwaltungsrat von Nestlé; Rücktritt 2003
Beginn des Verkaufs sämtlicher Beteiligungen der Schweizerischen Eternit-Gruppe, welcher Ende der 1980er-Jahre abgeschlossen wurde. Die Beteiligungen wurden mit Rechten und Pflichten an die jeweiligen Rechtsnachfolger verkauft |
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1989 |
Übernahme der Wild-Leitz; 1990 Fusion mit Cambridge Instruments zu Leica |
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1990 |
Berufung zum „Hauptberater für Wirtschaft und Industrie“ des Generalsekretärs der UNCED zur Vorbereitung des Rio-Gipfels 1992
Gründung des Business Council for Sustainable Development |
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1992 |
UNO-Konferenz über Umwelt & Entwicklung in Rio de Janeiro
Publikation des Bestsellers „Kurswechsel – Globale unternehmerische Perspektiven für Entwicklung und Umwelt“, Prägung des Begriffs „Öko-Effizienz“ |
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1993 |
Wahl in das Board des World Resources Institute (WRI), Washington; Rücktritt 2001
Ehrendoktor der INCAE Business School, Costa Rica
Gründung der gemeinnützigen Alexander-Schmidheiny-Stiftung, im Andenken an den 1992 verstorbenen Bruder. Die Stiftung unterstützt und fördert kulturelle, soziale oder ökologische Anliegen (Präsident) |
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1994 |
Gründung der gemeinnützigen Avina Stiftung (Präsident) mit unternehmerischem Charakter in der Schweiz. Die Stiftung engagiert sich für soziale und ökologische Nachhaltigkeit |
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1995 |
Aktive Gestaltung der vom verstorbenen Bruder Alexander übernommenen Daros-Kunstsammlung
Wahl in den Chairman’s Council des Museum of Modern Art (MoMA), New York (Rücktritt 2002) |
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1996 |
Gründung der Alliance for Global Sustainability AGS, einer Partnerschaft zwischen vier führenden technischen Universitäten; Vorsitzender des internationalen Advisory Board 1996 - 2001
Gründung des Latin American Center for Competitiveness and Sustainable Development an der INCAE Business School in Costa Rica
Ehrendoktor der Yale University, New Haven |
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1997 |
Publikation „Finanzierung des Kurswechsels – Die Finanzmärkte als Schrittmacher der Öko-Effizienz“
Ernennung zum Co-Chair der OECD High Level Advisory Group on the Environment; Publikation eines Reports; 1998 Beendigung der Arbeiten der Group |
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1998 |
Gründung der Management-Gesellschaft Nueva SA in Costa Rica |
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1999 |
Wahl in den Internationalen Beirat der Panama Canal Authority |
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2000 |
Ernennung zum Ehrenpräsidenten des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) |
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2001 |
Eröffnung der Daros-Exhibitions im Zürcher Löwenbräu-Areal (bis 2008); seit 2010 werden Werke aus der Daros Collection in der permanenten Sammlung der Fondation Beyeler in Riehen BS, Schweiz, gezeigt
Ehrendoktor des Rollins College, Florida
Ehrendoktor der Universidad Católica Andrés Bello, Caracas, Venezuela
Gründung der gemeinnützigen Fundación Avina als Schwester-Stiftung der Schweizer Avina Stiftung. Ziel der Stiftung ist die Schaffung und Umsetzung eines neuen Philanthropie-Konzepts in Lateinamerika, das die Vorgaben von gemeinnützigen Tätigkeiten mit Massnahmen und Instrumenten aus der Unternehmenswelt kombiniert
Entscheid, sich sukzessive aus allen Funktionen und der Öffentlichkeit zurückzuziehen |
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2002 |
Publikation „Walking The Talk: The Business Case for Sustainable Development“ |
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2003 |
Errichtung des unwiderruflichen Viva Trust hauptsächlich durch die Übertragung der Aktien der GrupoNueva Holding im Wert von rund 1 Mrd. USD. Die Erträge des Viva Trust werden durch unabhängige Trustees verwaltet und zur Finanzierung der Fundación Avina in Lateinamerika eingesetzt
Parallel zu seinem Rückzug aus dem Geschäftsleben beauftragt Stephan Schmidheiny die Becon AG mit der Bearbeitung des Dossiers Asbest der ehemaligen Schweizerischen Eternit-Gruppe SEG |
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ab 2006 |
Die Becon AG lanciert eine humanitär motivierte Initiative für ehemalige Mitarbeitende der italienischen Eternit SpA, an der die Schweizerische Eternit-Gruppe eine Beteiligung gehalten hatte. Die Firma ging 1986 in Konkurs, wodurch keine Rechtsnachfolge bestand. |
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2009 |
Erscheint eine Biographie, “Stephan Schmidheiny. Sein langer Weg zu sich selbst. Erbe – Unternehmer – Philanthrop“ in deutscher Sprache
Im Dezember beginnen im italienischen Eternit-Prozess die Verhandlungen |
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2012 |
Erstinstanzliches Urteil im italienischen Eternit-Prozess
Bis Ende 2012 haben über 1'600 Personen in Nord- und Süditalien die nach wie vor laufende humanitär motivierte Offerte angenommen. Die ausbezahlten Entschädigungen richten sich nach den international etablierten Eckwerten für Integritätsentschädigungen, u.a. nach jenen der SUVA in der Schweiz |
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2013 |
Berufungsverfahren im italienischen Eternit-Prozess |